Die neue Ausgabe der RaumPlanung ist da!

Räumliche Transformation
Ausgabe 205 / 1-2020

Zweiter Termin der Veranstaltungsreihe
Regionalplanung in Südhessen: alte Herausforderungen und neue Denkansätze

 

 

 

Datum 21. Februar 2020, 14- ca. 16:30 Uhr
Ort Hörsaal 601 im Gebäude 1 der Frankfurt University of Applied
Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main

Nachdem wir uns in der ersten Veranstaltung mit den interessanten Denkmodellen der Architekten- und Stadtpalerkammer Hessen (AKH) sowie den Empfehlungen der Expertenkommission ZORa befasst haben, soll am 21.2. das Regionale Entwicklungskonzept näher beleuchtet werden, das die Entwicklung der Region Südhessen voranbringen soll.

Das RP Darmstadt hat das Regionale Entwicklungskonzept für Südhessen Ende 2019 veröffentlicht. Es zeigt Lösungsansätze auf, wie der große Bedarf an zusätzlichen Wohneinheiten sowie Flächen für Gewerbegebiete und Logistikansiedlungen bis 2030 gedeckt werden kann. Hintergrund sind die anstehende Neuaufstellung des Regionalplans bzw. des Regionalen Flächennutzungsplans und die anhaltend hohe Wachstumsdynamik im Rhein-Main-Gebiet.

Auch bei dieser Veranstaltung geht es wieder um Ziele und Zwecke, das Making-of, die Ergebnisse und – vor allem in der Diskussion – um die Wirkung und Durchsetzungskraft.

Fachtagung „Die ländlichen Räume neu gedacht – Blickwinkel und Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“

05./06. März 2020
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte

Die Tagung startet mit inhaltlichen Impulsen von Frau Ministerin Ursula Heinen-Esser, die ihre Ideen zur Entwicklung der ländlichen Räume in NRW vorstellen wird und Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt, Universität Bonn, der verschiedene Perspektiven auf ländliche Räume, auch vor dem Hintergrund der Frage der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Stadt und Land, aufzeigen möchte.

Mit Roland Gruber vom Büro nonconform aus Österreich mit dem Schwerpunkt „LandLeben – gemeinsam weiterdenken“ und Heidrun Wuttke vom Projekt „Smart Country Side“ und „Digitale Zukunft Dorf“ sind außerdem zwei Referent*innen aus der Praxis eingeladen, die ihr Erfahrungswissen weitergeben werden.

In einem Workshop-Teil werden mit Ihnen Thesen und Positionen zu Zukunftsperspektiven ländlicher Räume diskutiert und weiterentwickelt, die in einer Arbeitsgruppe der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Landesarbeitsgemeinschaft NRW, erarbeitet worden sind. Schwerpunktthemen sind hier die Handlungsfelder „Wirtschaft und Arbeit“, „Wohnen und Stadtentwicklung“, „bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ und „Daseinsvorsorge“, die in einem Forscher-Praktiker-Dialog diskutiert und weiter entwickelt werden.

Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Ankündigung: GRÜN MACHT STADT – Der wandernde Kongress

 

Veranstalter Behörde für Umwelt und Energie Hamburg
Datum 4.-5. Juni 2020
Titel Grün macht Stadt: Der wandernde Kongress
Veranstaltungsort Hamburg

Der Kongress „GRÜN MACHT STADT“ thematisiert die entscheidenden Prozesse, Visionen und Modelle zur grünen Stadtentwicklung und zeigt auf, wie die Stadtbewohnenden sich wirksam auf Augenhöhe beteiligen können. Als Inspiration und Fallbeispiel dient das Pilotprojekt „Landschaftsachse Horner Geest“, die Teil des „Grünen Netzes“ der Hansestadt Hamburg ist.

Zwischen Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Demokratie, Philosophie und Zukunftsforschung gibt das Symposium Denkanstöße und eröffnet Dialoge im Plenum und an unterschiedlichen Stationen entlang der Landschaftsachse Horner Geest. Räumlich bewegt sich der Kongress vom Hamburger Hauptbahnhof über verschiedene Stationen bis in den Osten der Stadt. Zwischen zwei gemeinsamen Tagungsteilen können die Teilnehmenden ihr eigenes Kongresserlebnis aus unterschiedlichen Themenspaziergängen und Laboren zusammenstellen.

© Isadora Tast

Weitere Information auf der Webseite gruenmachtstadt.hamburg

Veranstaltungsreihe Regionalplanung in Südhessen

 

 

Städtebauliches Kolloquium an der RWTH Aachen

Unter dem Themenschwerpunkt „Wissen schafft Stadt – Die Universität als Motor der Stadtentwicklung“ lädt das Fachgebiet Städtebau der RWTH Aachen zum Städtebaulichen Kolloquium ein. Der Informationskreis für Raumplanung e.V. fungiert als Unterstützer dieser Reihe. Nächste Termine sind der 10.12 mit dem Thema „Konzepte für die Wissensstadt von Morgen“ und der 14.01.2020 mit dem Titel „Wissensbasierte Stadtentwicklung“.

Die Teilnahme ist kostenlos und wird von der AKNW mit 1 Unterrichtsstunde als Fortbildung der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung für Kammermitglieder anerkannt.

 

Städtebauliches Kolloquium „Neue Sub-Urbanitäten“ an der TU Dortmund

Am 17.12.2019 lädt der Lehrstuhl Städtebau und Bauleitplanung zur zweiten Veranstaltung des Städtebaulichen Kolloquiums im Wintersemester 2019/2020.  Die diessemestrige Reihe steht unter dem Titel „Neue Sub-Urbanitäten“ und geht damit Hand in Hand mit der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift RaumPlanung (6-2019, „Neue Suburbanität“), welche Anfang Dezember erscheint. Der Informationskreis für Raumplanung e.V. ist mit einer eigenen Präsenz am Rande der nächsten Veranstaltung vor Ort, um auf die thematische Verwandtschaft, die Zeitschrift selbst und den Verein hinzuweisen. Daher laden auch wir Sie herzlich ein, Aspekte neuer Suburbanität auf dieser Veranstaltung und mit der Lektüre der neuen RaumPlanung zu diskutieren.

 

Der Eintritt ist wie immer kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bericht: Veranstaltung des IfR anlässlich des Kirchentages in Dortmund

Am 19.06.2019 gastierte der IfR in den Räumen des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund. Unter dem Titel „Gemeinsam für die Stadt (?)“ lud der Informationskreis für Raumplanung unweit der Bühne der gut besuchten Auftaktveranstaltung des Kirchentags zur Diskussion ein. Somit knüpfte der IfR an sein 2018 erschienenes Themenheft „Kirche in der Stadtentwicklung“ und das zugehörige Kolloquium im Rahmen des NSP 2018 in Frankfurt a. M. an.

Einen filmischen Einstieg an diesem Abend lieferten Auszüge aus der Dokumentation StadtGebete von Sabrina Dittus. Zur anschließenden Diskussion über aktuelle Entwicklungen und den Wandel von gelebter Religion im urbanen Raum und dem Versuch der Deutung fanden sich rund 25 Besucherinnen und Besucher ein. Das Publikum war fachlich wie auch vom Altersschnitt bunt gemischt.

Jenseits der breit geführten Debatte um die Nachnutzung leerstehender Kirchengebäude und weitere Fragen um Bau und Grund wurde so der mögliche soziale Aspekt von Kirche in der Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Moderator Tobias Meier diskutierte gemeinsam mit Pastor Christoph Nötzel und IfR-Vorstandsmitglied Dr. Katja Veil die Chancen für soziale Effekte durch Kirche für Quartiere ebenso wie das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Angeregt durch die offene Debatte wurden aber auch Fragen nach der integrierenden Kraft von Kirche beleuchtet.

Vernetzen. Kommunizieren. Handeln.

Der Informationskreis für Raumplanung e.V. (IfR) ist ein bundesweit tätiger Fachverband für räumliche Planung mit Schwerpunkt in NRW. Der IfR wurde 1975 gegründet und zählt ca. 1000 Mitglieder. Der IfR vertritt ein umfassendes interdisziplinäres Planungsverständnis, das in einem kritischen wissenschaftlichen Dialog in die bestehenden gesellschaftlichen Bedingungen und Entwicklungen eingebettet ist.

Der IfR besteht seit 1975 und ist ein Forum für Information und Kommunikation über raumplanerische Themen zwischen den Mitgliedern und der Öffentlichkeit.

Der IfR fördert und pflegt persönliche Netzwerke und bietet besonders im Mitgliederbereich differenzierte und qualifizierte Netzwerkoptionen.

Der IfR setzt sich für eine Weiterentwicklung und Verbreitung innovativer Verfahrensansätze in der Planung ein.

Mitglied werden?

Nach der Satzung des IfR kann jede an der Raumplanung interessierte Person ordentliches Mitglied des Informationskreises für Raumplanung (IfR) e.V. werden.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Dokumente zum Download.

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