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PLANUNG – TOTAL UNEMOTIONAL?
9. Oktober @ 9:00 - 16:30
KostenlosEmotionen beeinflussen das Denken und Handeln von Menschen. Sie wirken somit auch in Planungsprozessen und gerade in konfliktbehafteten Situationen, die zur alltäglichen Arbeit von Stadtplanerinnen gehören. Nicht nur Planungsbetroffene, auch Planerinnen selbst sind in Konflikten emotional involviert. Eine Auseinandersetzung damit findet in der Regel jedoch kaum statt. Es stellt sich die Frage, welche Rolle Emotionen in Planungskonflikten spielen, wie sie Konfliktdynamiken beeinflussen und welche Möglichkeiten Planerinnen haben, darauf einzugehen. Im Rahmen des Seminars laden wir die Teilnehmerinnen ein, diese Fragen mit Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren.
WAS ERWARTET SIE?
Nach einem gemeinsamen thematischen Einstieg in die Bedeutung von Emotionen in lokalen Planungskonflikten bieten drei Diskussionsforen die Gelegenheit, folgende strategische Fragen zu vertiefen:
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Planerische Selbst- und Rollenverständnisse in Konflikten: Welche Kompetenzen sind gefragt?
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Umgang mit Vertrauensverlust: Woher kommt er, und welche Ideen gibt es, Vertrauen und Glaubwürdigkeit in Lokalpolitik und Planungsverwaltung wiederzugewinnen?
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Emotionale Planungskonflikte: Wie können Ansätze der kommunalen Konfliktbearbeitung in Partizipationsprozessen helfen?
WER SIND WIR?
Das Seminar findet statt im Kontext des Kompetenznetzwerkes Lokale Konfliktforschung und -bearbeitung (LoKoNet, www.lokonet.de, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Zeitraum 2022–2026, Förderkennzeichen: 01UG2201E). In dem Projekt haben wir in den vergangenen Jahren untersucht, welche Rolle Emotionen in lokalen Planungskonflikten spielen. Im Zentrum stand der Zielkonflikt zwischen Wohnungsneubau und Flächensparen zwischen Verwaltung, Lokalpolitik und Bürgerinitiativen.
Die Veranstaltung ist bei der AKNW mit 6 Ustd. beantragt. Die Teilnahme ist kostenlos. Mittagessen auf eigene Kosten in der Mensa. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis zum 19.09.2025 an: hanna.seydel@tu-dortmund.de.