Kommt „das Soziale“ von allein in die Quartiere – oder bedarf es dazu besonderer Anstrengungen und steuernder Maßnahmen? In den letzten Jahren dominiert zunehmend die Haltung, soziale Strukturen und nachbarschaftliche Entwicklungsprozesse zum Gegenstand planerischer Aktivitäten zu machen – und zwar nicht nur in Quartieren mit „besonderem Entwicklungsbedarf“, sondern z.B. auch in gänzlich neu entstehenden Quartieren, die überwiegend von gut situierten Mittelschichtshaushalten bewohnt werden. Es stellt sich die Frage, auf welche Strategien und Trägermodelle dabei zurückgegriffen wird – und ob diese Ansätze innovative Impulse zur Beförderung und Ausgestaltung sozialer Perspektiven im Quartier darstellen.

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