Die neue Ausgabe der RaumPlanung ist da!

Räumliche Transformation
Ausgabe 205 / 1-2020

Veranstaltungshinweis

Call for Paper for Urban Planning
Migration-Led Institutional Change in Urban Development and Planning

https://www.cogitatiopress.com/urbanplanning/pages/view/nextissues#UrbanMigration

Editor(s):
Robert Barbarino (TU Dortmund University, Germany), Charlotte Räuchle (Free University Berlin, Germany) and Wolfgang Scholz (TU Dortmund University, Germany)

Submission of Abstracts: 1-15 June 2020
Submission of Full Papers: 15-30 October 2020
Publication of the Issue: April/May 2021

Information:
Highly dynamic migration movements have brought the role of cities into migration policy-making around the globe to the fore, and call into question if different, new ways of how migration-related issues in urban development are being handled by local government agencies, street-level bureaucrats, migrant organizations and urban social movements. This thematic issue seeks to understand how migration-led development processes in cities promote and shape institutional change on a local level, and which actors transform policies, structures and discourses on migration in urban development in different contexts.

This thematic issue will deal with local institutions (e.g., local planning authorities), which are defined by norms and values, that is, commonly accepted routines and habitual forms of action. Institutional change starts with the erosion of shared routines, the reinterpretation and disruption of an old order. It continues with the creation of a new order. Institutional change challenges the status quo of the local dimension of the European border regime, for instance, or migrants’ access to public housing. From there different modes of transformative agency emerge and develop that directly intervene in local policy-making.

We welcome contributions that focus on institutional change within urban development and migration-led transformation processes. This includes, for instance, interdisciplinary research on new municipalism or institutional learning related to urban migration processes. We are not only interested in theoretical contributions dealing with the conceptualization of change in times of high mobility and flexibility, but also in empirical case studies on the role of (collective) actors in reconfiguring practices within urban planning and migration policy-making. Moreover, this Special Issue seeks to contribute to the ongoing scientific debate on transformative research approaches from both civil society actors and academia (e.g., participatory action research, real-world labs and urban transition labs) to foster change of local government agencies and bureaucracies within the field of urban development and migration.

Instructions for Authors:
Authors interested in submitting a paper for this issue are asked to consult the journal’s instructions for authors and send their abstracts in a Word file (about 250 words, with a tentative title and reference to the thematic issue) by email to the Editorial Office (up@cogitatiopress.com). When submitting their abstracts, authors are also asked to confirm that they are aware that Urban Planning is an open access journal with a publishing fee if the article is accepted for publication after peer-review (corresponding authors affiliated with our institutional members do not incur this fee).

Open Access:
The journal has an article publication fee to cover its costs and guarantee that the article can be accessed free of charge by any reader, anywhere in the world, regardless of affiliation. We defend that authors should not have to personally pay this fee and advise them to check with their institutions if funds are available to cover open access publication fees. Institutions can also join Cogitatio’s Membership Program at a very affordable rate and enable all affiliated authors to publish without incurring any fees. Further information about the journal’s open access charges and institutional members can be found here.

Zweiter Termin der Veranstaltungsreihe
Regionalplanung in Südhessen: alte Herausforderungen und neue Denkansätze

 

 

 

Datum 21. Februar 2020, 14- ca. 16:30 Uhr
Ort Hörsaal 601 im Gebäude 1 der Frankfurt University of Applied
Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main

Nachdem wir uns in der ersten Veranstaltung mit den interessanten Denkmodellen der Architekten- und Stadtpalerkammer Hessen (AKH) sowie den Empfehlungen der Expertenkommission ZORa befasst haben, soll am 21.2. das Regionale Entwicklungskonzept näher beleuchtet werden, das die Entwicklung der Region Südhessen voranbringen soll.

Das RP Darmstadt hat das Regionale Entwicklungskonzept für Südhessen Ende 2019 veröffentlicht. Es zeigt Lösungsansätze auf, wie der große Bedarf an zusätzlichen Wohneinheiten sowie Flächen für Gewerbegebiete und Logistikansiedlungen bis 2030 gedeckt werden kann. Hintergrund sind die anstehende Neuaufstellung des Regionalplans bzw. des Regionalen Flächennutzungsplans und die anhaltend hohe Wachstumsdynamik im Rhein-Main-Gebiet.

Auch bei dieser Veranstaltung geht es wieder um Ziele und Zwecke, das Making-of, die Ergebnisse und – vor allem in der Diskussion – um die Wirkung und Durchsetzungskraft.

Städtebauliches Kolloquium an der RWTH Aachen

Unter dem Themenschwerpunkt „Wissen schafft Stadt – Die Universität als Motor der Stadtentwicklung“ lädt das Fachgebiet Städtebau der RWTH Aachen zum Städtebaulichen Kolloquium ein. Der Informationskreis für Raumplanung e.V. fungiert als Unterstützer dieser Reihe. Nächste Termine sind der 10.12 mit dem Thema „Konzepte für die Wissensstadt von Morgen“ und der 14.01.2020 mit dem Titel „Wissensbasierte Stadtentwicklung“.

Die Teilnahme ist kostenlos und wird von der AKNW mit 1 Unterrichtsstunde als Fortbildung der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung für Kammermitglieder anerkannt.

 

Städtebauliches Kolloquium „Neue Sub-Urbanitäten“ an der TU Dortmund

Am 17.12.2019 lädt der Lehrstuhl Städtebau und Bauleitplanung zur zweiten Veranstaltung des Städtebaulichen Kolloquiums im Wintersemester 2019/2020.  Die diessemestrige Reihe steht unter dem Titel „Neue Sub-Urbanitäten“ und geht damit Hand in Hand mit der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift RaumPlanung (6-2019, „Neue Suburbanität“), welche Anfang Dezember erscheint. Der Informationskreis für Raumplanung e.V. ist mit einer eigenen Präsenz am Rande der nächsten Veranstaltung vor Ort, um auf die thematische Verwandtschaft, die Zeitschrift selbst und den Verein hinzuweisen. Daher laden auch wir Sie herzlich ein, Aspekte neuer Suburbanität auf dieser Veranstaltung und mit der Lektüre der neuen RaumPlanung zu diskutieren.

 

Der Eintritt ist wie immer kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bericht: Veranstaltung des IfR anlässlich des Kirchentages in Dortmund

Am 19.06.2019 gastierte der IfR in den Räumen des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund. Unter dem Titel „Gemeinsam für die Stadt (?)“ lud der Informationskreis für Raumplanung unweit der Bühne der gut besuchten Auftaktveranstaltung des Kirchentags zur Diskussion ein. Somit knüpfte der IfR an sein 2018 erschienenes Themenheft „Kirche in der Stadtentwicklung“ und das zugehörige Kolloquium im Rahmen des NSP 2018 in Frankfurt a. M. an.

Einen filmischen Einstieg an diesem Abend lieferten Auszüge aus der Dokumentation StadtGebete von Sabrina Dittus. Zur anschließenden Diskussion über aktuelle Entwicklungen und den Wandel von gelebter Religion im urbanen Raum und dem Versuch der Deutung fanden sich rund 25 Besucherinnen und Besucher ein. Das Publikum war fachlich wie auch vom Altersschnitt bunt gemischt.

Jenseits der breit geführten Debatte um die Nachnutzung leerstehender Kirchengebäude und weitere Fragen um Bau und Grund wurde so der mögliche soziale Aspekt von Kirche in der Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Moderator Tobias Meier diskutierte gemeinsam mit Pastor Christoph Nötzel und IfR-Vorstandsmitglied Dr. Katja Veil die Chancen für soziale Effekte durch Kirche für Quartiere ebenso wie das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Angeregt durch die offene Debatte wurden aber auch Fragen nach der integrierenden Kraft von Kirche beleuchtet.

Vernetzen. Kommunizieren. Handeln.

Der Informationskreis für Raumplanung e.V. (IfR) ist ein bundesweit tätiger Fachverband für räumliche Planung mit Schwerpunkt in NRW. Der IfR wurde 1975 gegründet und zählt ca. 1000 Mitglieder. Der IfR vertritt ein umfassendes interdisziplinäres Planungsverständnis, das in einem kritischen wissenschaftlichen Dialog in die bestehenden gesellschaftlichen Bedingungen und Entwicklungen eingebettet ist.

Der IfR besteht seit 1975 und ist ein Forum für Information und Kommunikation über raumplanerische Themen zwischen den Mitgliedern und der Öffentlichkeit.

Der IfR fördert und pflegt persönliche Netzwerke und bietet besonders im Mitgliederbereich differenzierte und qualifizierte Netzwerkoptionen.

Der IfR setzt sich für eine Weiterentwicklung und Verbreitung innovativer Verfahrensansätze in der Planung ein.

Mitglied werden?

Nach der Satzung des IfR kann jede an der Raumplanung interessierte Person ordentliches Mitglied des Informationskreises für Raumplanung (IfR) e.V. werden.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Dokumente zum Download.

Informationen zur Mitgliedschaft Login für Mitglieder