Auf einen Blick
„Das Wohnen ist etwas persönliches, was u. a. heißt, dass man zuhause im eigenen Wohnraum keine Maske aufzusetzen braucht; man kann sich so geben, wie man im Schlaf oder eben bei sich selbst ist, – im Französischen heißt „zuhause“ „chez nous“, „bei uns“. Die Wohnung ist der eigene Bereich, der Ort wo man bei sich und man selbst ist, wo man seine persönlichen Sachen aufbewahrt, gleichgültig ob man alleine lebt oder die Wohnung mit anderen „teilt“, ob sie einem gehört, ob man zur Miete oder zur Untermiete wohnt, – sogar in einem Hotel kann man „wohnen“, wenn auch eine bloße Übernachtung noch kein Wohnen ist.“ (Guzzoni, 1999, S. 20).
Auch in diesem Jahrhundert wird das Wohnen im Sinne von Ute Guzzoni ein „sich einrichten“ sein. Das Maß des „sich Einrichtens“ und des „sich Einrichten Könnens“ werden weiterhin soziale, kulturelle und wirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen. Den Raum dafür bietet ein Wohnungsmarkt mit seinem Wohnungsangebot und damit kommt die Wohnungswirtschaft ins Spiel.
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Literatur
Guzzoni, Ute (1999): Wohnen und Wandern. Baden_Baden: Karl Alber Verlag.
Stadtteilgenossenschaft Hulsberg eG (o.J.): Casa Colorida. Unser erstes Wohnprojekt auf dem Ellener Hof.
https://www.stadtteilgenossenschaft-hulsberg.de/wohnprojekte/casa-colorida/ (01.07.2026).
WOGE Nordstadt (o.J.): https://vimeo.com/190981741 (01.07.2026).
