Das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen hat sich in Hamburg seit den 1980er Jahren bis heute als eigenständiges Segment auf dem Wohnungsmarkt etabliert. Während es in
der Anfangszeit vorrangig um die Sanierung von (teils zuvor besetzten) Altbauten ging, wurden Wohnprojekte seit den 1990er Jahren zunehmend im Neubau umgesetzt. Dieser fand zunächst auf einzelnen, zumeist in der inneren Stadt gelegenen, Grundstücken statt. Ab dem Ende der 1990er Jahre wurden erste Quartiere mit und für Baugemeinschaften umgesetzt. Heute findet der Ausbau gemeinschaftlicher Wohnungsbestände vorrangig in großen Stadtentwicklungsgebieten statt. Im Zuge dieser Entwicklung hat sich der Wohnungsbestand von Wohnprojekten und Baugruppen stetig vergrößert.

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