Kleinteilig strukturierte gewerblich-industriell geprägte Standorte stehen wenig im Fokus der Stadtentwicklungsdiskussion. Im Gegensatz zur geplanten Umstrukturierung aufgegebener großer Produktionsbetriebe findet auf ihnen ein eher „stiller“ und allmählicher Strukturwandel statt. Ihre gezielte und umfassende Weiterentwicklung stellt sich dagegen wegen der divergierenden und komplexen Interessen beteiligter Akteure schwieriger als im Fall von Konversionsmaßnahmen dar. Dieser Beitrag widmet sich daher der Frage nach Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer gezielten Transformation und untersucht mit dem Werksviertel in München ein Erfolgsbeispiel einer kleinteilig angelegten Transformation auf die trägerschaftliche Konstellation und fragt nach dessen Erfolgsbedingungen und Hemmnissen.

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