Stadtpolitik

Ausgabe 189 / 1-2017

Im planerischen Tun haben Ziele und Handlungsansätze in der Regel eine lange Halbwertszeit. Doch hier scheint Bewegung in die Dinge zu kommen. Dass flexible, informelle Instrumente und kreative Handlungsansätze in unübersichtlichen und wechselhaften Zeiten Hochkonjunktur haben, ist naheliegend. Dass aber selbst die Regularien zur Bauleitplanung, unsere Bollwerke gegen unerwünschte Stadtentwicklungstendenzen, kaum je so viele Novellierungen erlebt wie in der letzten Zeit, ist bemerkenswert. Passen wir hier nur unsere Vorsätze, unsere Ziele notwendigerweise an veränderte Bedingungen an oder geben wir sie allzu leichtfertig auf, etwa bei den baugebietsbezogenen Immissionsgrenzwerten für Wohnen in der neuen Baugebietskategorie „Urbane Gebiete“ oder bei der Möglichkeit der Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren? Letztendlich entscheidet die Politik. Gerade deswegen dürfen wir in unserem fachlichen Urteil unsere Vorsätze, unsere grundlegenden Ziele nicht aus den Augen verlieren. Es bleibt spannend. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen und Debatten! Die RaumPlanung berichtet darüber.

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