Strukturwandel und Strukturpolitik

Ausgabe 207 / 4-2020

Strukturwandel – ein Begriff der im ersten Moment oft mit dem Ruhrgebiet verknüpft wird. Wie am Beispiel des Ruhrgebiets ersichtlich, erstreckt sich angesprochener Wandel in betroffenen Räumen oft über Jahrzehnte. 2018 schloss die letzte Zeche an der Ruhr und sorgte ein letztes Mal für bewegte Bilder. Aus früheren Phasen des Strukturwandels um Kohle und Stahl besteht nunmehr im 45. Jahr der Informationskreis für Raumplanung e.V., gegründet in Dortmund aus einer der frühen Refor-
muniversitäten des akademischen Aufbruchs der BRD. Der IfR als Kind des Strukturwandels bedankt sich herzlich bei seinen Mitgliedern auch für die Unterstützung in der aktuellen, angespannten Zeit. Strukturwandel ist Geschichte, die nachwirkt. Besondere Umbrüche gibt es auch durch die Auswirkungen der Infektionskrise durch das COVID-19-Virus. Arbeits- und Lebensrhythmen, Produktionsketten auf den Kopf gestellt oder stillgelegt und die Auslastung von Infrastrukturen veränderte sich dramatisch – und zwar – bis auf Gesundheitssystem und digitalen Datenverkehr – zumeist in Richtung Unterauslastung. Die systemrelevanten Bereiche sind klarer definiert und prägen wohl auch unseren nächsten Strukturwandel mit.

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