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Bochumer Stadtgespräch: 25 Jahre Regionales Einzelhandelskonzept – erfolgreiche regionale Kooperation und Zukunft des stationären Einzelhandels
Seit der Jahrtausendwende arbeiten Bochum und die Kommunen im Östlichen Ruhrgebiet gemeinsam daran, den Einzelhandel regional abgestimmt zu entwickeln, Nutzungskonflikte zu reduzieren und eine ausgewogene Versorgungsstruktur zu sichern. Das Regionale Einzelhandelskonzept (REHK) gilt bundesweit als Vorreiter für kooperative Steuerung und hat maßgeblich dazu beigetragen, Konkurrenzsituationen zu entschärfen, Standorte zu stärken und gemeinsame Qualitätsstandards zu etablieren.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Austausch über die vergangenen, aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen des Einzelhandels: verändertes Konsumverhalten, Digitalisierung, Flächenknappheit und Transformationsdruck in Innenstädten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie der stationäre Einzelhandel in den kommenden Jahren attraktiv und zukunftsfähig bleiben kann. Diskussionswürdig können unter anderem neue Nutzungsmischungen, innovative Ladenkonzepte, die Bedeutung von Aufenthaltsqualität sowie die Rolle kommunaler und regionaler Steuerung in einer zunehmend hybriden Handelslandschaft sein.