Die neue Ausgabe der RaumPlanung ist da!

Geodaten
Ausgabe 211 / 2-2021

Finale des IfR-Ideenwettbewerb „Raumwirksame Folgen von Corona“

Digitale Siegerehrung würdigt vier herausragende Projekte von Studierenden

Am Freitag, den 16. April, fand der Studierenden-Wettbewerb 2020/21 des IfR in einer digitalen Siegerehrung einen gelungenen Abschluss. Der mit insgesamt 1500 € und mehreren kostenfreien einjährigen Mitgliedschaften im Verein dotierte Wettbewerb zeichnete Arbeiten aus, die sich mit aktuell sichtbaren und zukünftig möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die räumliche Planung auseinandersetzen. Er war im Sommer 2020 ausgeschrieben worden.

Studierenden war es im Rahmen des Wettbewerbs frei gestellt in welcher Form sie ihren Beitrag einreichen. Dies führte zu einer großen Zahl kreativer Einreichungen: Plakate, Booklets, Präsentationen, Websites und sogar Filme wurden der Jury vorgelegt.

Die Wettbewerbsjury, zusammengesetzt aus Prof. Dr. Peter Ache (Radboud Univerity, Nijmegen), Dr. Ronald Kunze (Koordinator der RaumPlanung), Prof. Dr. Frank Othengrafen (TU Dortmund), Prof. Dr. Heidi Sinning (FH Erfurt) und Dr. Katja Veil (Vorstandsmitglied IfR e. V.), besteht aus Redaktionsmitgliedern der Fachzeitschrift RaumPlanung und vorwiegend hochschulnahen Persönlichkeiten. Diese haben sich aufgrund der zahlreichen und qualitativ hochwertigen Einreichungen dazu entschieden, anstelle einer Erstplatzierung, zwei Zweitplatzierte zu nominieren sowie eine besondere Würdigung auszuschreiben. Die

Preisträger*innen des IfR Wettbewerbs 2020/21:

2. Platz: Mobilität im Wandel (Website inkl. Film, FH Erfurt)
Svenja Rogoll, Daniel Wansner, Karen Wolf, Anja Wolter, Swantje Probst

2. Platz: Virenresiliente Gewerbegebietsentwicklung. Handlungsempfehlung für Gewerbegebiete im Hinblick auf Pandemien (Essay, Universität Kassel)
Robert Ohnleiter, Saskia Schmeißer, Celina Wörner

3. Platz: Pop-Up Bikelanes. Experimentieren im Zeichen urbaner Resilienz an den Fallbeispielen Berlin, München und Stuttgart (Plakat, TU Darmstadt)
Nicola Zettner

Besondere Würdigung: The Pandemic Space (Buch, Universität Kassel)
Celina Bauer, Charlotte Reiher, Clara von den Driesch, Daniel Paul, Fynn Lukas Schnepel, Julia Rocho, Katarina Babic, Kerstin Deckers, Kristina Ginz, Lena Knacker, Nelli Gemar, Pia Thois, Sandra Grau, Shirin Block, Thimo Gerth, Vanessa Gajek

Der Abend der Siegerehrung wurde durch IfR-Vorstandsmitglied Annika Klose moderiert, die das Projekt auch intern betreut hat. Vielen Dank dafür, Annika!

Der IfR e. V. bedankt sich bei den zahlreichen Teilnehmenden des Wettbewerbs für ihre kreativen und qualitativ herausragenden Leistungen.

Und nicht zuletzt gilt ein besonderer Dank den Mitgliedern der ehrenamtlichen Jury, die zusätzlich zu ihren beruflichen und persönlichen Aufgaben zwischen Homeoffice, Kinderbetreuung und Lockdown die vielen Beiträge gelesen, angesehen und beurteilt haben.

Wir freuen uns auf den nächsten Wettbewerb!
Das Team der Geschäftsstelle

Bündnis Bodenwende

Bodenpolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021

Wer wir sind und wofür wir stehen

Das Bündnis Bodenwende ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Akademien, Verbänden, Kammern und Stiftungen aus den Be-reichen Architektur, Stadt- und Raumplanung, Umwelt und Naturschutz sowie Soziales und gesellschaftliche Teilhabe. Es konstituierte sich im Jahr 2020 auf Anregung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung e. V. (DASL). Das Bündnis ist offen für weitere Partner*innen.

Sozial gerechte und nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land

Bodenpolitik ist eines der wichtigsten – und zugleich in den letzten Jahren am meisten vernachlässigten – Politikfelder. Bodenpolitik ist nicht eine von vielen Fachpolitiken, sondern integrative Querschnittsaufgabe. Der Boden, seine Verfügbarkeit und Nutzung spielen eine zentrale Rolle bei den großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte: sozialer Zusammenhalt, angemessene Wohnraumversorgung, gleich-wertige Lebensbedingungen in Stadt und Land, gerechtere Vermögensverteilung, wirksamer Klimaschutz und Klimaanpassung, Erhaltung der Biodiversität, sichere und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion, Bewältigung von Pandemien. Deshalb setzt sich das Bündnis Bodenwende dafür ein, dass eine nach-haltige und gemeinwohlorientierte Bodenpolitik ganz oben auf die Agenda für die kommende Legislaturperiode des Deutschen Bundestages kommt. Unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 26. September 2021 sind dazu ein erster Schritt. Diese Wahlprüfsteine illustrieren die Notwendigkeit, der Bodenpolitik höchste Priorität einzuräumen. Damit wird gezeigt, wie sehr und auf wie vielen Ebenen dringender Handlungsbedarf besteht. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass der Boden als eine beliebige Ware behandelt und damit seiner Bedeutung für das Gemeinwohl und für die Chancen kommender Generationen nicht gerecht wird. Die vielfältigen fachlichen Hintergründe und Handlungsfelder der Bündnispartner*innen bringen es mit sich, dass unterschiedliche Prioritäten gesetzt werden und differenzierte Positionen bestehen. Das Bündnis ist von der Überzeugung getragen, dass nur die gemeinsame Anstrengung eines breiten Spektrums zivilgesellschaftlicher Akteure die notwendige Kraft entfalten kann, um das Thema Bodenpolitik stärker in das Bewusstsein von Öffentlichkeit und Politik zu bringen.

Save the Date: Pt.Seminar am 20.Mai 2021

Planungstheorie – wozu? 50 Jahre Pt in Aachen

Die Veranstaltung „Planungstheorie – wozu?“ nimmt den 50-jährigen Werdegang der  planungstheoretischen Forschung und Lehre in Aachen zum Anlass, um über mehrere Generationen hinweg eine exemplarische Standortbestimmung deutschsprachiger Planungstheorie zu versuchen. Planerinnen aus der Wissenschaft und Praxis beleuchten und erörtern Ausgangssituation und Kernliegen einer anwendungsorientierten Wissenschaft und deren Relevanz für die Praxis des Planens und der Stadtentwicklung.

Mit Beiträgen von Harald Bodenschatz, Tilmann Harlander, Uwe Altrock, Klaus Selle, Meike Levin-Keitel, Agnes Förster, Gisela Schmitt, Marion Klemme, Arne Lorz, Iris Reuther.

Veranstalter

Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung an der Fakultät für Architektur;
Prof. Dr.-Ing. Agnes Förster

Ansprechpartner

Agnes Förster und Gisela Schmitt
foerster@pt.rwth-aachen.de und schmitt@pt.rwth-aachen.de

Anmeldung

seminar@pt.rwth-aachen.de

Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung,
RWTH AACHEN University
Wüllnerstr. 5b
52062 Aachen
www.pt.rwth-aachen.de

Ausschreibung des Reinhard-Baumeister-Preises 2021

Thema: „Die biologische Vielfalt und der Biotopverbund“

Hintergrund

Im Rahmen seines 40-jährigen Bestehens verlieh der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) im Jahr 2013 erstmals den „Reinhard-Baumeister-Preis“ für herausragende Arbeiten im Bereich der Regionalplanung. Seither wird der Preis alle zwei Jahre ausgelobt. Mit dem „Reinhard-Baumeister-Preis“ möchte der RVMO zur Nachwuchsförderung beitragen. Die ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten erhalten eine finanzielle Würdigung und öffentliche Beachtung. Ziel des „Reinhard-Baumeister-Preises“ ist es, innovative Forschungsarbeiten der Regionalplanung bekannt zu machen und Lehre und Praxis enger zu verzahnen.

Namensgeber des Preises ist Reinhard Baumeister (1833-1917). Der langjährige Professor am Polytechnikum Karlsruhe, heute das Karlsruher Institut für Technologie, gilt als Begründer des wissenschaftlichen Städtebaus in Deutschland. Mit seiner Veröffentlichung „Stadt-Erweiterungen in technischer, baupolizeilicher und wirtschaftlicher Beziehung“ aus dem Jahr 1876 hat er zahlreiche Stadtplanungen geprägt, darunter in Karlsruhe, Mannheim und Heilbronn. Noch zu seinen Lebzeiten wurde eine Straße nach ihm benannt. Am Anfang der Baumeisterstraße steht das HAUS DER REGION, in der sich die Geschäftsstelle des RVMO seit über 25 Jahren befindet.

Rahmenbedingungen

Die Ausschreibung richtet sich an Studentinnen/Studenten und Absolventinnen/Absolventen von deutschsprachigen Hochschulen und Universitäten. Prämiert werden herausragende Arbeiten im Bereich der Regionalplanung und der Regionalwissenschaft. Eingereicht werden können Arbeiten zu einem vorher durch den RVMO festgelegten Thema aus dem Gebiet der Regionalplanung/Regionalwissenschaft. Eine Arbeit kann nur einmal eingereicht werden. Das Thema der diesjährigen Ausschreibung ist

Teilnahmebedingungen

  • Sie sind Studentin/Student bzw. Absolventin/Absolvent einer deutschsprachigen Hochschule bzw. Universität.
  • Ihre Arbeit (Bachelor, Master, (Diplom, Magister), Studienarbeit, Praxisbericht, etc.) im Bereich der Regionalplanung/Regionalwissenschaft behandelt das Thema „Die biologische Vielfalt und der Biotopverbund“.
  • Ihre Arbeit wurde überdurchschnittlich bewertet, zeichnet sich durch eine besondere wissenschaftliche Leistung entsprechend Ihres Studienfortschrittes aus, besitzt Praxisbezug, ist innovativ und zukunftsweisend.
  • Ihre Arbeit ist aktuell. Sie wurde nicht früher als März 2019 zur Bewertung/Benotung eingereicht.

Wenn Sie an der Ausschreibung teilnehmen möchten, bitten wir Sie, den Bewerbungsbogen (herunterzuladen unter www.region-karlsruhe.de) vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und zusammen mit einer Zusammenfassung an unsere Geschäftsstelle bis zum 30.09.2021 per Email (rvmo@region-karlsruhe.de) oder per Post zu senden. Bitte achten Sie auf die Vollständigkeit Ihrer Bewerbungsunterlagen.

Auswahl und Preisverleihung

Die eingegangenen Bewerbungsbögen mit einer Zusammenfassung der Arbeit werden zunächst in einer Vorauswahl gesichtet. Maximal 5 Arbeiten gelangen in die engere Auswahl. Wenn Ihre Arbeit in die engere Wahl kommt, bitten wir Sie um ihre vollständige Arbeit und eine Kurzstellungnahme Ihres Betreuers. Der RVMO bestimmt eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik, die anschließend über die Preisträgerin/den Preisträger entscheidet.

Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Er wird im Rahmen der Sitzung der Verbandsversammlung am 08.12.2021 verliehen.

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein freut sich auf Ihre Bewerbung und ist gespannt auf Ihre Arbeit!

Die Mitgliederversammlung 2020 schickt den Informationskreis für Raumplanung IfR in eine stabile Zukunft

Drei Stunden hybride Mitgliederversammlung – ein Novum in der Geschichte unseres Vereins – liegen hinter Vorstand und teilnehmenden Mitgliedern. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Reibungslos funktionierte die Technik des von unserem Partner McFoxx/Engels Videoproduktion vorbildlich per Zoom-Konferenz in Bild und Ton gesetzten Events. Mitglieder führten einen offenen Dialog digital und physisch anwesend in der Brackeler Kommende.  Dieses Format wollen wir weiter verwenden – nachhaltig, transparent und offen.

Einstimmig wurde die seitens Sven Westermann in Verbindung mit den Wirtschafts- und Rechtsberatern des IfR ausgearbeitete, neue, zukunftsorientierte Satzung des Vereins angenommen, – ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte.

Ihren Einstand feierte die neue hauptamtliche Leiterin unserer Dortmunder Geschäftsstelle – Lena Stähler – mit der professionellen Moderation der Mitgliederversammlung.  Und sie hatte mit Lina Ellinghusen, Nicole Reiswich, Luisa Lübbert und Clemens Wollscheid ihr gesamtes Geschäftsstellenteam für die Ablauforganisation aufgeboten – ein Hoch auf unsere studentischen Mitarbeiter.

Klar und eindeutig ist die programmatische Ausrichtung unseres Vereins: Wir kümmern uns um

  • Die Nachwuchsförderung in der Raumplanung sowie
  • Den Austausch zwischen Wissenschaft der Raumplanung und raumplanerischer Praxis

Unsere neue Satzung ist nach Aktualisierung des Vereinsregisters auf unserer öffentlichen Website einsehbar.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung 2020 wird wie üblich nach Ausfertigung und Unterschrift durch den Vorstand im internen Bereich unseres Web-Auftritts hochgeladen.

Herzlichst Euer und Ihr

Holger Schmidt
Vorsitzender des Vorstands

Auslobung studentischer IfR-Ideenwettbewerb „Raumwirksame Folgen von Corona“

Gesucht werden studentische Beiträge, welche raumplanerische oder raumrelevante Betrachtungen zu aktuellen und den möglichen Auswirkungen der Corona-Krise anstellen. Interessant sind Fragestellungen, die sich der Beobachtung und Prognose neuer Trends in raumrelevanten Belangen sowie Beobachtungen der Intensivierung, bzw. Beschleunigung von Trends, die bereits vor der Corona-Krise ihren Ursprung haben, widmen. Fragen können sein: Welche Auswirkungen auf welche Bereiche raumplanerischer Belange werden durch die Corona-Krise zu erwarten sein? Welche raumrelevanten Bedarfe hat die Corona-Krise aufgezeigt? Welche übergeordneten Entwicklungen werden durch die Corona-Krise weiter an Bedeutung gewinnen / welche Entwicklungen werden durch die Krise gebremst?

Die Form der Einreichung ist hierbei freigestellt. Diese können insbesondere sein: Wissenschaftlicher Artikel, Bericht, Präsentation, Poster-Session u.a. Das Teilnehmer*innenfeld dieses Förderpreises beschränkt sich auf Studierende mit aktuellem Studierendenstatus. Hier geht es zur Auslobung als PDF:

Fakten IfR-Wettbewerb zu Corona-Auswirkungen
Auslobung: Juni 2020
Anmeldung zur Teilnahme bis 31. Juli 2020
Einreicheschluss: 15. Oktober 2020
Jury-Entscheidung Mitte November 2020
Verleihung: Januar 2021

Dotiert mit 1.500 €
Beitragssprache Deutsch und Englisch

Auslober
IfR
Informationskreis für Raumplanung e.V. (IfR), Dortmund, vertreten durch: Dipl.-Ing. Holger Schmidt, Erster Vorsitzender

STÄDTEBAULICHES KOLLOQUIUM SOMMER 2020

 

Neue Folge des Interview-Podcast „Städtebau im Dialog“

Aufgrund der Coronapandemie findet das Städtebauliche Kolloquium 2020 des Lehrstuhls „Städtebauleitplanung“ der TU Dortmund nicht wie gewohnt statt. Stattdessen wird das Format in einem Interview-Podcast mit dem Titel „Städtebau im Dialog“ fortgeführt.
In der aktuell erschienen Folge führen Ilka Mecklenbrauck und Hendrik Jansen durch ein Gespräch mit Podcast-Gast Prof. Gesa Ziemer, die in Kooperation mit dem MIT Media Lab (Cambridge/USA) in Hamburg das City Science Lab über die Zukunft der Städte leitet.

Den Link zur neuen Podcast-Folge finden Sie hier.

Einladung: Web-Konferenz „HeatResilientCity

Veranstaltung am 10.09.2020 09:00-15:30

Lebensqualität trotz Sommerhitze?
Die letzten Sommer haben gezeigt, wie stark Hitzebelastung unsere Lebensqualität beeinträchtigen kann. Auch die gesundheitlichen Auswirkungen stellen eine zunehmende Gefährdung für Bewohner*innen von dicht bebauten und hochversiegelten Städten dar. Doch welche Anpassungsmaßnahmen können auf Governance-, Gebäude- und Freiraumebene ergriffen werden, um effektive Klimaanpassung zu ermöglichen? Diese und weitere Fragen stellte sich das BMBF-Forschungsprojekt „HeatResilientCity: Hitzeresiliente Stadt- und Quartiersentwicklung in Großstädten – Bewohnerorientierte Wissensgenerierung und Umsetzung in Dresden und Erfurt“. Die Web-Konferenz präsentiert Forschungsergebnisse des Verbundprojekts HeatResilientCity am Beispiel der Fallquartiere Dresden-Gorbitz und Erfurter Oststadt. Abgerundet wird das Programm durch zahlreiche externe Vortragende und Fachbeiträge aus dem Verbundteam. Die Konferenz bietet die Möglichkeit, Forschungsergebnisse, konkrete Praxisbeispiele sowie Handlungsstrategien zu diskutieren. Interessierte aus Forschung, Verwaltung, Wirtschaft und Politik sind eingeladen.

Mehr Informationen finden Sie hier. Um Anmeldung wird bis zum 09.08.2020 gebeten.

Auslobung des Otto-Borst-Preis 2021

Stichtag der Einreichung: 15. Februar 2021.

Bereits zum neunten Mal lobt „Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V.“ den Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Durch die Verleihung will der Verein den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Fachgebieten Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtplanung fördern und es sollen herausragende Leistungen in diesen Fachgebieten prämiert werden. Der Preis wird seit 2005 im jährlichen Wechsel mit dem „Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung“ verliehen.

Der Wettbewerb ist offfen fürschriftliche Studienabschlussarbeiten (Master-, Magister-, Diplomarbeiten) sowie Dissertationen, die sich mit Themen der Entwicklung von Städten in historischer, stadt(bau)historischer, sozialwissenschaftlicher, denkmalpflegerischer, planerischer und städtebaulicher Hinsicht befassen und die an deutschsprachigen Hochschulen erstellt worden sind. Ausgeschlossen sind Habilitationen sowie Forschungsgutachten im Auftrag Dritter.

Für weitere Informationen: www.forum-stadt.eu

REGION.innovativ geht in 2. Runde

Die Einreichungsfrist endet am 30. September 2020.

Das Programm REGION.innovativ verknüpft Forschung und Entwicklung mit relevanten Querschnittsthemen. In der zweiten Förderrunde stehen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Kommunen im Bereich der regionalen Kreislaufwirtschaft im Fokus.

REGION.innovativ unterstützt als experimentelle Fördermaßnahme regionale Bündnisse, die sich neuen Forschungs- und Innovationsthemen widmen und dabei mit neuen Partnern zusammenarbeiten. Mit der zweiten Förderrunde sollen regionale Verbünde aus zwei oder mehreren Kommunen und weiteren Partnern dabei unterstützt werden, eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu etablieren und die Wertschöpfung vor Ort zu stärken. Die verschiedenen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung sollen über ihre fachlichen und administrativen Grenzen hinweg zusammenarbeiten und diese neuen Kooperationsformen so weit vorantreiben, dass deren Potenzial für eine ressourcenschonende, regionale Kreislaufführung fundiert eingeschätzt werden kann.

Gefördert werden anwendungsorientierte, transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, mit denen die Akteure die regionale Kreislaufwirtschaft stärken, zum Beispiel durch eine verbesserte interkommunale Zusammenarbeit, ein besseres Wissensmanagement zwischen den Kommunen, den Abbau institutioneller Hürden oder durch neu entwickelte Instrumente in den Kommunen. Auf diese Weise soll REGION.innovativ technologische und soziale Innovationen ermöglichen und die Attraktivität des jeweiligen Standortes langfristig sichern.

 

Weitere Informationen unter: https://www.innovation-strukturwandel.de/de/region-innovativ-2511.html

Öffentliche Räume

Präsentation des Baukulturberichts 2020/21 im Livestream

Am 24. Juni 2020 um 11 Uhr, erstmals per Livestream.

Der Baukulturbericht beschreibt wirksame Handlungsebenen für lebendige und vielfältige öffentliche Räume. Im Ergebnis steht fest: Öffentliche Räume sind wichtiger denn je. Deshalb brauchen sie eine starke Lobby! Übertragen wird live aus dem Stiftungsgarten in der Schiffbauergasse in Potsdam. Eine Anmeldung zum Stream ist nicht erforderlich.

Beginn: 11 Uhr
Vorstellung des neuen Baukulturberichts 2020/21 „Öffentliche Räume“
durch Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur

Diskussionsrunde mit:

  • Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Stiftungsratsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur
  • Andrea Gebhard, Vorsitzende des Beirats der Bundesstiftung Baukultur
  • Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur
  • Belinda Rukschcio, Projektleiterin Baukulturbericht bei der Bundesstiftung Baukultur
  • Moderation: Dr. Jörg Biesler, WDR

Ende Livestream: ca. 12.15 Uhr

Hier noch einmal der Link zum Livestream:
https://www.bundesstiftung-baukultur.de/veranstaltungen/livestream-baukulturbericht

Zweiter Termin der Veranstaltungsreihe
Regionalplanung in Südhessen: alte Herausforderungen und neue Denkansätze

 

 

 

Datum 21. Februar 2020, 14- ca. 16:30 Uhr
Ort Hörsaal 601 im Gebäude 1 der Frankfurt University of Applied
Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main

Nachdem wir uns in der ersten Veranstaltung mit den interessanten Denkmodellen der Architekten- und Stadtpalerkammer Hessen (AKH) sowie den Empfehlungen der Expertenkommission ZORa befasst haben, soll am 21.2. das Regionale Entwicklungskonzept näher beleuchtet werden, das die Entwicklung der Region Südhessen voranbringen soll.

Das RP Darmstadt hat das Regionale Entwicklungskonzept für Südhessen Ende 2019 veröffentlicht. Es zeigt Lösungsansätze auf, wie der große Bedarf an zusätzlichen Wohneinheiten sowie Flächen für Gewerbegebiete und Logistikansiedlungen bis 2030 gedeckt werden kann. Hintergrund sind die anstehende Neuaufstellung des Regionalplans bzw. des Regionalen Flächennutzungsplans und die anhaltend hohe Wachstumsdynamik im Rhein-Main-Gebiet.

Auch bei dieser Veranstaltung geht es wieder um Ziele und Zwecke, das Making-of, die Ergebnisse und – vor allem in der Diskussion – um die Wirkung und Durchsetzungskraft.

Städtebauliches Kolloquium an der RWTH Aachen

Unter dem Themenschwerpunkt „Wissen schafft Stadt – Die Universität als Motor der Stadtentwicklung“ lädt das Fachgebiet Städtebau der RWTH Aachen zum Städtebaulichen Kolloquium ein. Der Informationskreis für Raumplanung e.V. fungiert als Unterstützer dieser Reihe. Nächste Termine sind der 10.12 mit dem Thema „Konzepte für die Wissensstadt von Morgen“ und der 14.01.2020 mit dem Titel „Wissensbasierte Stadtentwicklung“.

Die Teilnahme ist kostenlos und wird von der AKNW mit 1 Unterrichtsstunde als Fortbildung der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung für Kammermitglieder anerkannt.

 

Bericht: Veranstaltung des IfR anlässlich des Kirchentages in Dortmund

Am 19.06.2019 gastierte der IfR in den Räumen des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund. Unter dem Titel „Gemeinsam für die Stadt (?)“ lud der Informationskreis für Raumplanung unweit der Bühne der gut besuchten Auftaktveranstaltung des Kirchentags zur Diskussion ein. Somit knüpfte der IfR an sein 2018 erschienenes Themenheft „Kirche in der Stadtentwicklung“ und das zugehörige Kolloquium im Rahmen des NSP 2018 in Frankfurt a. M. an.

Einen filmischen Einstieg an diesem Abend lieferten Auszüge aus der Dokumentation StadtGebete von Sabrina Dittus. Zur anschließenden Diskussion über aktuelle Entwicklungen und den Wandel von gelebter Religion im urbanen Raum und dem Versuch der Deutung fanden sich rund 25 Besucherinnen und Besucher ein. Das Publikum war fachlich wie auch vom Altersschnitt bunt gemischt.

Jenseits der breit geführten Debatte um die Nachnutzung leerstehender Kirchengebäude und weitere Fragen um Bau und Grund wurde so der mögliche soziale Aspekt von Kirche in der Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Moderator Tobias Meier diskutierte gemeinsam mit Pastor Christoph Nötzel und IfR-Vorstandsmitglied Dr. Katja Veil die Chancen für soziale Effekte durch Kirche für Quartiere ebenso wie das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Angeregt durch die offene Debatte wurden aber auch Fragen nach der integrierenden Kraft von Kirche beleuchtet.

Vernetzen. Kommunizieren. Handeln.

Der Informationskreis für Raumplanung e.V. (IfR) ist ein bundesweit tätiger Fachverband für räumliche Planung mit Schwerpunkt in NRW. Der IfR wurde 1975 gegründet und zählt ca. 1000 Mitglieder. Der IfR vertritt ein umfassendes interdisziplinäres Planungsverständnis, das in einem kritischen wissenschaftlichen Dialog in die bestehenden gesellschaftlichen Bedingungen und Entwicklungen eingebettet ist.
Der IfR besteht seit 1975 und ist ein Forum für Information und Kommunikation über raumplanerische Themen zwischen den Mitgliedern und der Öffentlichkeit.
Der IfR fördert und pflegt persönliche Netzwerke und bietet besonders im Mitgliederbereich differenzierte und qualifizierte Netzwerkoptionen.
Der IfR setzt sich für eine Weiterentwicklung und Verbreitung innovativer Verfahrensansätze in der Planung ein.

Mitglied werden?

Nach der Satzung des IfR kann jede an der Raumplanung interessierte Person ordentliches Mitglied des Informationskreises für Raumplanung (IfR) e.V. werden.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Dokumente zum Download.

Informationen zur Mitgliedschaft Login für Mitglieder