Für die RaumPlanung 239 1-2027 zum Thema „Raumplanung – Planerische Utopien“ bitten wir um Einreichung von Beiträgen. Im Fokus steht die Rolle utopischen Denkens für Stadt- und Raumplanung in Zeiten gesellschaftlicher, ökologischer und technologischer Transformationen. Beiträge können aufzeigen, welche Zukunftsbilder, Visionen und alternativen Entwicklungsmodelle heute die Planung prägen, herausfordern oder inspirieren und wie Utopien dazu beitragen, neue Handlungsspielräume jenseits bestehender Realitäten zu eröffnen. Gefragt sind sowohl Analysen historischer und aktueller Utopien als auch Reflexionen zu ihrer Bedeutung für Planung und Gesellschaft. Ebenso willkommen sind Beiträge zu konkreten räumlichen Experimenten, Modellprojekten und Mikro-Utopien in Bereichen wie Wohnen, Mobilität, Energie, Landwirtschaft oder Wasser. Von Interesse sind zudem kritische Auseinandersetzungen mit techno-utopischen, poststaatlichen oder nachhaltigkeitsorientierten Zukunftsentwürfen sowie Überlegungen zu Utopien als Instrument der Planung, Beteiligung und Mobilisierung von Alternativen. Ziel ist es, die Bedeutung utopischen Denkens für eine zukunftsfähige, gerechte und nachhaltige Raum- und Stadtentwicklung sichtbar zu machen.

Call for Papers

Beiträge für das Peer-Review-Verfahren: Einreichung bis 31. Oktober 2026
Beiträge ohne Peer-Review-Verfahren: Einreichung bis 30. November 2026
Heft-Veröffentlichung: Mitte Februar 2027